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im virtuellen Zuhause von Judith Sixel
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Meine Bücher sind wie meine Kinder, innigst geliebt, solange ich sie im Verborgenen mit mir herumtrage, aber wenn sie dann mal geschlüpft sind, entwickeln sie ihr Eigenleben, und bei aller Liebe kommt es vor, dass die einen einem näher stehen und andere sich weiter weg bewegen …

Ein paar Titel, die mir immer noch nahe stehen:

Poesie für jeden Tag (Hg.), Herder-Verlag:

In diesem Buch finden sich meine liebsten Gedichte aus rund tausend Jahren deutschsprachiger Lyrik versammelt, von Walther von der Vogelweide bis Ulla Hahn, nach Kalenderdatum geordnet, ein Gedicht für jeden Tag des Jahres.

 Sonnenschein bis wechselnd wolkig (Hg.), Agentur des Rauhen Hauses Hamburg:

Die Prosa-Schwester der „Poesie“: eine Sammlung vorwiegend heiterer Kurzgeschichten von Autoren wie Mark Twain, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner bis Marie Luise Kaschnitz, Isabel Allende und Elke Heidenreich.

Bleib bei mir, kleiner Engel, Herder-Verlag:

Gute-Nacht-Geschichten für Kinder und solche, die es geblieben sind. Die pfiffigen Illustrationen von Annette Bley machen aus dem kleinen Engel Beimir eine himmlische Schwester von Pippi Langstrumpf (vielleicht kein Zufall, dass dieses Buch auch in skandinavischen Ländern Verbreitung fand?).

Hannas Geheimnis, Kreuz-Verlag:

Das Buch vom rappenden Plastikengel, der Hannas Leben ganz schön aufmischt. Für Kinder ab sechs. Hier klicken zur Buchbesprechung. Tipp: als Hörbuch, gelesen von Enie van de Meiklokjes, ein unterhaltsamer Ohrenschmaus!

 

Übrigens kann man meine Bücher auch ausleihen. Zum Beispiel bei der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Bonn-Pennenfeld. Vorbeischauen lohnt sich: klicken Sie einfach auf KÖB Bonn.


Für alle, die wissen wollen, was eigentlich hinter dem „Dr.“ vor meinem Namen steckt:

Mit welchen sprachlichen Mitteln drücken wir Subjektivität aus, also Gefühle, persönliche Wertungen, mehr oder weniger gewiss vertretene Meinungen? Kann man so etwas Persönliches überhaupt wissenschaftlich beschreiben? Darum geht es in meiner Dissertation. Und weil man gerade, wenn’s persönlich wird, gern auf den Dialekt umschwenkt, untersuche ich diese Fragen am Beispiel eines Dialekts: den von Nackenheim am Rhein, dem Ort, in dem Carl Zuckmayer geboren ist und auch ich ein paar Jahre meines Lebens verbringen konnte. 

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